Und nun der Sieg gelungen
Und nun der Sieg gelungen
UND NUN DER SIEG GELUNGEN
Stephanie und Claudia sind ungleiche Schwestern – nur das Weihnachtsfest im Haus ihrer Eltern bringt sie noch an einen Tisch. Claudia lebt für ihre Überzeugungen. An der Seite ihres Freundes Ralf engagiert sie sich in der Antifa und kämpft leidenschaftlich gegen das, was sie für ungerecht hält.
Stephanie dagegen bewegt sich in ganz anderen Kreisen. Ihr Freund Stefan gehört einer Studentenverbindung an, sie selbst macht Karriere als Projektleiterin – selbstbewusst und sich ihrer Wirkung auf Männer durchaus bewusst.
Was wird passieren, wenn sich die Wege der beiden Paare in Berlin kreuzen und Welten aufeinanderprallen? Ein Roman über Liebe und Hass, Verrat und Loyalität – und über die Frage, ob Familie stärker sein kann als jede Überzeugung.
Zum Roman
Motivation für den Roman
Mich hat gestört, dass es kaum Erzählungen aus einer konservativen Perspektive gibt. In den meisten Romanen und praktisch allen Filmen der letzten Jahrzehnte gibt es eine klare Rollenverteilung: Der Konservative ist gierig und rücksichtslos, während Linke als tolerant, sympathisch und eloquent dargestellt werden. Die Realität erlebe ich genau umgekehrt. Diese Verdrehung der Tatsachen wirkt auf einer unterbewussten Ebene und prägt die Wahrnehmung und das Urteilsvermögen. Hier müssen wir Konservativen viel stärker gegenhalten. Mit meinem Roman möchte ich helfen, diese Lücke etwas zu schließen.
Warum konservative Literatur selten ist
Die geringe Anzahl konservativer Romane ist das Ergebnis des linken Kulturkampfes, der seit den 70er Jahren, seit mehr als 50 Jahren gekämpft wird. Konservative neigen dazu, die Kultur als unpolitisch anzusehen und haben dem jahrzehntelang nichts entgegengesetzt. Je stärker der Kulturbetrieb unterwandert wurde, desto rücksichtloser wurden alle aussortiert, die sich weigerten mitzumachen. Das gipfelt seit einigen Jahren in der „cancel culture“, mit der der linke Kultur-Betrieb versucht, ihre Macht gegen den einsetzenden gesellschaftlichen Wandel zu verteidigen. Verlage, die nicht mitmachen, sind mindestens einem „Shit-Storm“ ausgesetzt. Es werden aber auch Druckereien und Veranstaltungsorte bedroht oder verwüstet, die sich dem Druck nicht fügen. In so einer Situation ist es schwer, etwas zu veröffentlichen, was dem Zeitgeist widerspricht.
Verlagshaus oder Selbstverlag
Die Entscheidung war nicht einfach. Ich war mir bewusst, dass mein erster Roman nach der Fertigstellung im Juni 2024 eher eine Rohfassung ist und in jedem Fall noch mit Hilfe eines Lektors überarbeitet werden muss. Das gehört zum Tagesgeschäft eines Verlags, es gibt aber auch freie Lektoren, die das übernehmen. Nach zwei Absagen von unabhängigen Verlagen, habe ich mir einen freien Lektor gesucht. Die Überarbeitung hat mit knapp eineinhalb Jahren deutlich länger gedauert, als ich erwartet hatte, was auch an der vorgezogenen Wahl und meinem Einzug in den Deutschen Bundestag zusammenhängt. Wenn ich aber Lektorat und Korrektorat selbst organisiere sowie bezahle und auch die Bewerbung des Buches selbst übernehme, wozu benötige ich dann noch einen Verlag?
Die Idee hinter der Handlung
Begonnen hat alles mit der Idee, einen Antifaschisten im Tagebuch eines nationalsozialistischen Vorfahren lesen zu lassen. Anhand der beiden Handlungsstränge wollte ich die vielen Parallelen, aber auch Unterschiede aufzeigen. Das Buch hätte dann allerdings nur von Gewalt und Terror gehandelt. Viel wichtiger als das Schlechte und Falsche zu beschreiben ist aus meiner Sicht hingegen, eine tragfähige Gegenperspektive zu bieten. Also über das zu schrieben, was gut und richtig ist. Deshalb habe ich den Grundaufbau um Liebe, unter anderem eine Liebesgeschichte im bürgerlich-konservativen Milieu ergänzt.
Figuren und Perspektiven
Ich wollte keine eindimensionale schwarz-weiß-Handlung. Ich habe die Passagen immer aus der Perspektive der handelnden Person geschrieben und dabei auch sehr viel Sympathie für meine linken Charaktere aufgebracht. Ich beschreibe die Dinge, wie sie sind. Eine Wertung muss der Leser selbst vornehmen. Wenn am Ende die Konservativen vielleicht einen tick besser wegkommen, liegt das vermutlich an der Lebenswirklichkeit.
Zielgruppe des Buches
Da es viele unterschiedliche Perspektiven abbildet und die Handlung unterschiedliche Aspekte beinhaltet, ist es für ein relativ breites Publikum geeignet. Das umfasst Konservative bis hin zu Libertären, die einen Roman aus einer ungewohnt gewohnten Sichtweise lesen wollen. Für Menschen mit einem eher linken Weltbild, kann es interessant sein, einerseits einen Perspektivwechsel vorzunehmen und andererseits einen Spiegel vorgehalten zu bekommen. Für Angehörige einer Studentenverbindung gibt es wenig Romane, die so intensiv im Korporations-Milieu spielen. Aber auch Lebensschützer, Christen und Historieninteressierte dürften von der Handlung angesprochen werden.
Bezugsquellen
Das Buch ist in jeder Buchhandlung, bei jedem Online-Händler oder direkt beim Selbstverlag erhältlich.
